03589 Alfred Plihte

Eintritt: 04.11.1908 Fach: Zeichnen

Matrikelbuch 1884-1920
Matrikelnummer 3589
Seite
Name normiert Plīte-Pleita, Alfrēds
Eintrittsdatum 04.11.1908
Semester
Fach normiert Zeichnen
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004662/images/index.html?id=00004662&fip=217.237.113.238&no=&seite=361

Name Plihte
Vorname Alfred
Fach bei Einschreibung Zeichenschule Raupp
Eintritt 04.11.1908
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel Riga
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 20
Konfession lutherisch
Stand der Eltern Buchhalter
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen

Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 13.11.1888
Geburtsort laut Sekundärliteratur Kurland
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 13.03.1921
Sterbeort laut Sekundärliteratur Riga
Herkunftsort heutiger Name Riga
Herkunftsland historisch Rußland
Herkunftsland heute Lettland
Konfession normiert Lutherisch
Biografie

Der lettische Graphiker und Maler Alfrēds Plīte-Pleita (13.11.1888 Mazzalve, Lievland – 13.3.1921 Riga) studierte zwischen 1908 und 1913 an der Kunstakademie in München bei Karl Raupp und Angelo Jank. 1912 besuchte er außerdem die Kunstschule von Hermann Zeitlinger in München. Nach seiner Rückkehr nach Riga 1913 fertigte er impressionistische Studien, Radierungen, Lithographien, Holz- und Linolschnitte und nahm an baltischen Kunstausstellungen teil. Der Höhepunkt seines Schaffens stellten lineare Porträtzeichnungen dar. Er wurde zum Krieg einberufen, jedoch bald aufgrund einer schweren Erkrankung entlassen, die nach einigen Jahren seinen Tod verursachte. Im Laufe seiner letzten Lebensjahre schuf er – neben naturgetreuen Studien und sozial engagierten Kompositionen – Werke, die sich an Vorbilder der deutschen Symbolisten orientierten. In der Kunstgeschichte Lettlands erhielt Plīte-Pleita aufgrund seiner an der Münchner Kunstakademie erlernten graphischen Fertigkeiten einen besonderen Stellenwert.

 

GND Nummer 137768001

Matrikel
Matrikelbuch 1884-1920
Matrikelnummer 3589
Seite
Name normiert Plīte-Pleita, Alfrēds
Eintrittsdatum 04.11.1908
Semester
Fach normiert Zeichnen
URL Digitalisat http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004662/images/index.html?id=00004662&fip=217.237.113.238&no=&seite=361
Quelle Matrikelbuch
Name Plihte
Vorname Alfred
Fach bei Einschreibung Zeichenschule Raupp
Eintritt 04.11.1908
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel Riga
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 20
Konfession lutherisch
Stand der Eltern Buchhalter
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen
Ergänzende Informationen
Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 13.11.1888
Geburtsort laut Sekundärliteratur Kurland
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 13.03.1921
Sterbeort laut Sekundärliteratur Riga
Herkunftsort heutiger Name Riga
Herkunftsland historisch Rußland
Herkunftsland heute Lettland
Konfession normiert Lutherisch
Biografie

Der lettische Graphiker und Maler Alfrēds Plīte-Pleita (13.11.1888 Mazzalve, Lievland – 13.3.1921 Riga) studierte zwischen 1908 und 1913 an der Kunstakademie in München bei Karl Raupp und Angelo Jank. 1912 besuchte er außerdem die Kunstschule von Hermann Zeitlinger in München. Nach seiner Rückkehr nach Riga 1913 fertigte er impressionistische Studien, Radierungen, Lithographien, Holz- und Linolschnitte und nahm an baltischen Kunstausstellungen teil. Der Höhepunkt seines Schaffens stellten lineare Porträtzeichnungen dar. Er wurde zum Krieg einberufen, jedoch bald aufgrund einer schweren Erkrankung entlassen, die nach einigen Jahren seinen Tod verursachte. Im Laufe seiner letzten Lebensjahre schuf er – neben naturgetreuen Studien und sozial engagierten Kompositionen – Werke, die sich an Vorbilder der deutschen Symbolisten orientierten. In der Kunstgeschichte Lettlands erhielt Plīte-Pleita aufgrund seiner an der Münchner Kunstakademie erlernten graphischen Fertigkeiten einen besonderen Stellenwert.

 

GND Nummer 137768001
Interne Informationen
HiDA ID
Geschlecht männlich
Geo Ort Rīga, Latvia
Bemerkungen intern
Bilder []
Eintritt Jahr 1908
Geographische Verortung

Empfohlene Zitierweise

03589 Alfred Plihte, Matrikelbuch 1884-1920,
https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1884-1920/jahr_1908/matrikel-03589
(Zugriff vom 09/01/26)