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02313 Franz Marc

Eintritt: 03.05.1901 Fach: Naturklasse
1884-1920
2313
Marc, Franz
03.05.1901
Naturklasse
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004662/images/index.html?id=00004662&fip=217.237.113.238&no=&seite=234
Matrikel
1884-1920
2313
Marc, Franz
03.05.1901
Naturklasse
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004662/images/index.html?id=00004662&fip=217.237.113.238&no=&seite=234
Quelle Matrikelbuch
Marc
Franz
Naturklasse Hackl
03.05.1901
München, Pasing
20
protestantisch
Kunstmaler
Ergänzende Informationen
08.02.1880
München
04.03.1916
Verdun (Meuse)
München
Bayern
Deutschland
Evangelisch

Der deutsche Maler Franz Moritz Wilhelm Marc (8.2.1880 München – 4.3.1916 Verdun) war Sohn des Genre- und Landschaftsmalers Wilhelm Marc. Er schrieb sich 1899 für ein Philosophiestudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München ein, musste jedoch zunächst seinen Militärdienst in Lechfeld bei Augsburg Militärdienst ableisten und entschloss sich in dieser Zeit, den Beruf seines Vaters zu ergreifen. Ab dem Herbst 1900 studierte er an der Münchner Kunstakademie bei Gabriel von Hackl und Wilhelm von Diez. Mit seinem Studienfreund Friedrich Lauer reiste er im Jahr 1903 durch Frankreich und genoss den Ausbruch aus der bürgerlichen Enge Münchens. Nach seiner Rückkehr verließ Marc, vom akademischen Unterricht enttäuscht, die Kunstakademie. 1904 richtete er sich ein Atelier in Schwabing ein. 1905 lernte er Marie Schnür und Maria Franck kennen. Den Belastungen durch dieses Dreiecksverhältnis entfloh er 1907 überstürzt nach Paris. 1910 lernte er August Macke kennen, mit dem ihn in der Folge eine enge Freundschaft verband. Macke machte ihn mit dem Berliner Fabrikanten und Sammler Bernhard Koehler bekannt, der ihn fortan finanziell unterstützte. Ihm wurde die Mitgliedschaft in der „Neuen Künstlervereinigung München“ angetragen, die er 1911 als 3. Vorsitzender wahrnahm. Als die Jury der „Neuen Künstlervereinigung“ Kandinskys „Komposition V“ ablehnte, trat Marc zusammen mit Kandinsky aus; sie gründeten die Redaktion „Almanach – Der Blaue Reiter“ und eröffneten am 18. Dezember 1911 ihre erste Ausstellung in der Galerie Heinrich Thannhauser. 1914 erwarb Marc ein Haus bei Kochel am See. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges meldete sich Marc freiwillig an die Front und starb während eines Erkundungsgangs am 4. März 1916 vor Verdun. 1937 diffamierten die Nationalsozialisten Marc als „entarteten Künstler“ und beschlagnahmten über 130 seiner Werke aus deutschen Museen.

11857745X
Interne Informationen
02531026
männlich
München, Germany
[]
1901
Koordinaten
POINT (11.580213 48.139126)
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Titel, Beschreibung
2,0

Empfohlene Zitierweise

02313 Franz Marc, Matrikelbuch 1884-1920,
https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1884-1920/jahr_1901/matrikel-02313
(Zugriff vom 17/11/19)

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