02020 Bernard Bleeker

Eintritt: 16.10.1899 Fach: Bildhauerei

Matrikelbuch 1884-1920
Matrikelnummer 2020
Seite
Name normiert Bleeker, Bernhard
Eintrittsdatum 16.10.1899
Semester
Fach normiert Bildhauerei
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004662/images/index.html?id=00004662&fip=217.237.113.238&no=&seite=204

Name Bleeker
Vorname Bernard
Fach bei Einschreibung Bildhauerschule v. Ruemann
Eintritt 16.10.1899
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel Münster, Westfalen
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 18
Konfession katholisch
Stand der Eltern Vater: Schneidermeister
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen

Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 26.07.1881
Geburtsort laut Sekundärliteratur Münster (Westfalen)
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 11.03.1968
Sterbeort laut Sekundärliteratur München
Herkunftsort heutiger Name Münster
Herkunftsland historisch Preußen
Herkunftsland heute Deutschland
Konfession normiert Katholisch
Biografie

Der deutsche Bildhauer, Medailleur, Maler und Entwurfszeichner für Glasmalerei Bernhard Bleeker (26.7.1881 Münster - 11.3.1968 München) absolvierte zunächst eine Steinmetzlehre in Münster. Ab 1899 studierte er an der Münchner Kunstakademie bei Wilhelm von Rümann. Dort zeigte er sich besonders beeindruckt von Werk und Theorie Adolf von Hildebrands. Bleeker arbeitete als Steinmetz an mehreren Münchner Großbauten, u. a. am Waisenhaus in Nymphenburg; ab 1903 assistierte er bei Rümann an der Akademie. 1908 erhielt er einen Ruf an die Düsseldorfer Kunstakademie, den er jedoch ablehnte. Zwischen 1910 und 1913 hielt er sich in Frankreich und Italien auf. Bleeker zählte 1912 zu den Mitbegründern der Neuen Münchner Sezession. Nach seinem Kriegsdienst lehnte er 1918 die Berufung an die Akademie Berlin ab und unterrichtete ab 1919 an der Akademie in München, wo er 1922 eine ordentliche Professur erhielt. 1924/25 entstand die Figur eines „Toten Soldaten“ in der Krypta des Ehrenmals im Münchener Hofgarten, 1931 wurde die Bronzeplastik „Der Rossebändiger“ vor der Technischen Hochschule München aufgestellt. 1937 nahm er den Auftrag für eine Büste Adolf Hitlers an, die in über 25 Abgüssen vervielfältigt wurde. Sein Atelier und seine Wohnung wurden 1944 weitgehend zerstört, so dass er nach Teisendorf/Obb übersiedelte. 1945 wurde Bleeker aufgrund seiner Ämter während des Nationalsozialismus seines Lehramtes an der Akademie München enthoben. 1947 kehrte er nach München zurück, wo er zahlreiche Aufträge für Brunnengestaltungen und Portraits erhielt. Bleeker gilt als einer der Hauptvertreter der so genannten Münchener Bildhauerschule, als bedeutender Bildnisplastiker sowie Vertreter der neoklassizistischen Monumentalskulptur. Vor allem auf dem Gebiet der Portraitbüste gelangen ihm eindrucksvolle Charakterstudien.

 

GND Nummer 115689281

Matrikel
Matrikelbuch 1884-1920
Matrikelnummer 2020
Seite
Name normiert Bleeker, Bernhard
Eintrittsdatum 16.10.1899
Semester
Fach normiert Bildhauerei
URL Digitalisat http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004662/images/index.html?id=00004662&fip=217.237.113.238&no=&seite=204
Quelle Matrikelbuch
Name Bleeker
Vorname Bernard
Fach bei Einschreibung Bildhauerschule v. Ruemann
Eintritt 16.10.1899
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel Münster, Westfalen
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 18
Konfession katholisch
Stand der Eltern Vater: Schneidermeister
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen
Ergänzende Informationen
Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 26.07.1881
Geburtsort laut Sekundärliteratur Münster (Westfalen)
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 11.03.1968
Sterbeort laut Sekundärliteratur München
Herkunftsort heutiger Name Münster
Herkunftsland historisch Preußen
Herkunftsland heute Deutschland
Konfession normiert Katholisch
Biografie

Der deutsche Bildhauer, Medailleur, Maler und Entwurfszeichner für Glasmalerei Bernhard Bleeker (26.7.1881 Münster - 11.3.1968 München) absolvierte zunächst eine Steinmetzlehre in Münster. Ab 1899 studierte er an der Münchner Kunstakademie bei Wilhelm von Rümann. Dort zeigte er sich besonders beeindruckt von Werk und Theorie Adolf von Hildebrands. Bleeker arbeitete als Steinmetz an mehreren Münchner Großbauten, u. a. am Waisenhaus in Nymphenburg; ab 1903 assistierte er bei Rümann an der Akademie. 1908 erhielt er einen Ruf an die Düsseldorfer Kunstakademie, den er jedoch ablehnte. Zwischen 1910 und 1913 hielt er sich in Frankreich und Italien auf. Bleeker zählte 1912 zu den Mitbegründern der Neuen Münchner Sezession. Nach seinem Kriegsdienst lehnte er 1918 die Berufung an die Akademie Berlin ab und unterrichtete ab 1919 an der Akademie in München, wo er 1922 eine ordentliche Professur erhielt. 1924/25 entstand die Figur eines „Toten Soldaten“ in der Krypta des Ehrenmals im Münchener Hofgarten, 1931 wurde die Bronzeplastik „Der Rossebändiger“ vor der Technischen Hochschule München aufgestellt. 1937 nahm er den Auftrag für eine Büste Adolf Hitlers an, die in über 25 Abgüssen vervielfältigt wurde. Sein Atelier und seine Wohnung wurden 1944 weitgehend zerstört, so dass er nach Teisendorf/Obb übersiedelte. 1945 wurde Bleeker aufgrund seiner Ämter während des Nationalsozialismus seines Lehramtes an der Akademie München enthoben. 1947 kehrte er nach München zurück, wo er zahlreiche Aufträge für Brunnengestaltungen und Portraits erhielt. Bleeker gilt als einer der Hauptvertreter der so genannten Münchener Bildhauerschule, als bedeutender Bildnisplastiker sowie Vertreter der neoklassizistischen Monumentalskulptur. Vor allem auf dem Gebiet der Portraitbüste gelangen ihm eindrucksvolle Charakterstudien.

 

GND Nummer 115689281
Interne Informationen
HiDA ID 02510337
Geschlecht männlich
Geo Ort Münster, Germany
Bemerkungen intern
Bilder []
Eintritt Jahr 1899
Geographische Verortung

Empfohlene Zitierweise

02020 Bernard Bleeker, Matrikelbuch 1884-1920,
https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1884-1920/jahr_1899/matrikel-02020
(Zugriff vom 01/01/26)