00292 Béla Grünwald

Eintritt: 18.10.1886 Fach: Naturklasse

Matrikelbuch 1884-1920
Matrikelnummer 292
Seite
Name normiert Iványi-Grünwald, Béla
Eintrittsdatum 18.10.1886
Semester
Fach normiert Naturklasse
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004662/images/index.html?id=00004662&fip=217.237.113.238&no=&seite=32

Name Grünwald
Vorname Béla
Fach bei Einschreibung Naturklasse Hackl
Eintritt 18.10.1886
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel aus Ptr. Gehi (Ungarn)
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 19
Konfession israelitisch
Stand der Eltern dessen Vater: Pächter
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen

Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 06.05.1867
Geburtsort laut Sekundärliteratur Somogysom
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 1940
Sterbeort laut Sekundärliteratur Budapest
Herkunftsort heutiger Name Ptr. Gehi
Herkunftsland historisch Österreich-Ungarn
Herkunftsland heute Ungarn
Konfession normiert Israelitisch
Biografie

Der ungarische Maler Béla Iványi Grünwald (6.5.1867 Somogysom – 24.9.1940 Budapest) studierte von 1882 bis 1884 an der Musterzeichenschule (Mintarajztanoda) in Budapest bei Bertalan Székely und Károly Lotz. Anschließend lernte er an der Münchner Kunstakademie bei Gabriel von Hackl und ging schließlich an die Académie Julian nach Paris. Während dieser Zeit wurde er maßgeblich vom Stil Jules Bastien-Lepages und Pascal Adolphe Jean Dagnan-Bouverets beeinflusst. Später kam er nach München zurück und schloss sich dem Künstlerkreis um Simon Hollósys Malschule an. Seine Werke, die in den 1890er Jahren entstanden, wiesen jedoch noch die naturalistischen Tendenzen Bastien-Lepages auf. 1896 trat Iványi Grünwald der von Károly Ferenczy und Simon Hollósy gegründeten Künstlerkolonie in Nagybánya (heute Rumänien, Baia Mare) bei. Er wurde Lehrer der 1902 ausgerufenen „Freien Schule Nagybánya“. Inspiriert von der Schule von Barbizon und dem Impressionismus, wandten sich die Künstler vom Münchner Realismus ab und entwickelten eine Vorliebe für die Pleinair-Malerei. Die folgenden Jahre gehörten zur wichtigsten Schaffensphase Ivànyi Grünwalds. 1904 wurde er mit dem ungarischen Vilmos-Fraknói-Stipendium ausgezeichnet, mit dem er ein Jahr in Rom verbringen konnte. Von 1911 bis 1918 leitete er die Künstlerkolonie in Kecskemét.

 

GND Nummer 128628006

Matrikel
Matrikelbuch 1884-1920
Matrikelnummer 292
Seite
Name normiert Iványi-Grünwald, Béla
Eintrittsdatum 18.10.1886
Semester
Fach normiert Naturklasse
URL Digitalisat http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004662/images/index.html?id=00004662&fip=217.237.113.238&no=&seite=32
Quelle Matrikelbuch
Name Grünwald
Vorname Béla
Fach bei Einschreibung Naturklasse Hackl
Eintritt 18.10.1886
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel aus Ptr. Gehi (Ungarn)
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 19
Konfession israelitisch
Stand der Eltern dessen Vater: Pächter
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen
Ergänzende Informationen
Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 06.05.1867
Geburtsort laut Sekundärliteratur Somogysom
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 1940
Sterbeort laut Sekundärliteratur Budapest
Herkunftsort heutiger Name Ptr. Gehi
Herkunftsland historisch Österreich-Ungarn
Herkunftsland heute Ungarn
Konfession normiert Israelitisch
Biografie

Der ungarische Maler Béla Iványi Grünwald (6.5.1867 Somogysom – 24.9.1940 Budapest) studierte von 1882 bis 1884 an der Musterzeichenschule (Mintarajztanoda) in Budapest bei Bertalan Székely und Károly Lotz. Anschließend lernte er an der Münchner Kunstakademie bei Gabriel von Hackl und ging schließlich an die Académie Julian nach Paris. Während dieser Zeit wurde er maßgeblich vom Stil Jules Bastien-Lepages und Pascal Adolphe Jean Dagnan-Bouverets beeinflusst. Später kam er nach München zurück und schloss sich dem Künstlerkreis um Simon Hollósys Malschule an. Seine Werke, die in den 1890er Jahren entstanden, wiesen jedoch noch die naturalistischen Tendenzen Bastien-Lepages auf. 1896 trat Iványi Grünwald der von Károly Ferenczy und Simon Hollósy gegründeten Künstlerkolonie in Nagybánya (heute Rumänien, Baia Mare) bei. Er wurde Lehrer der 1902 ausgerufenen „Freien Schule Nagybánya“. Inspiriert von der Schule von Barbizon und dem Impressionismus, wandten sich die Künstler vom Münchner Realismus ab und entwickelten eine Vorliebe für die Pleinair-Malerei. Die folgenden Jahre gehörten zur wichtigsten Schaffensphase Ivànyi Grünwalds. 1904 wurde er mit dem ungarischen Vilmos-Fraknói-Stipendium ausgezeichnet, mit dem er ein Jahr in Rom verbringen konnte. Von 1911 bis 1918 leitete er die Künstlerkolonie in Kecskemét.

 

GND Nummer 128628006
Interne Informationen
HiDA ID 11006914
Geschlecht männlich
Geo Ort
Bemerkungen intern

Ort nicht verifizierbar, da Abkürzung nicht auflösbar; Land nur vermutet. Auch nicht Somogysom. [MAE]

Bilder ['3 Bilder mit Abb. im Auktionshaus www.axioart.com']
Eintritt Jahr 1886
Geographische Verortung

Empfohlene Zitierweise

00292 Béla Grünwald, Matrikelbuch 1884-1920,
https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1884-1920/jahr_1886/matrikel-00292
(Zugriff vom 01/02/26)