02578 Markus Grönwold

Eintritt: 16.05.1870 Fach: Malerei

Matrikelbuch 1841-1884
Matrikelnummer 2578
Seite
Name normiert Grønvold, Marcus
Eintrittsdatum 16.05.1870
Semester
Fach normiert Malerei
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=260

Name Grönwold
Vorname Marius
Fach bei Einschreibung techn. Malklasse Diez
Eintritt 16.05.1870
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel Aus Bergen in Norwegen
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 25
Konfession evangelisch
Stand der Eltern dessen Vater: Priester
Adresse
Eigenschaft Py
Bemerkungen

Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 05.07.1845
Geburtsort laut Sekundärliteratur Bergen
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 1929
Sterbeort laut Sekundärliteratur Salzburg
Herkunftsort heutiger Name Bergen
Herkunftsland historisch Norwegen
Herkunftsland heute Norwegen
Konfession normiert Evangelisch
Biografie

Der norwegische Maler und Aquarellist Markus Fredrik Steen Grönvold (5. 7. 1845 Bergen/Norwegen – 1929 Salzburg), älterer Bruder des Malers Bernt Borchgrewink Grönvold, ließ sich von 1866 bis 1869 in Kopenhagen beim Zeichner und Lithographen Kittendorf und beim Medailleur Conradsen ausbilden. 1869 unternahm er Studienreisen nach Norwegen und kam anschließend nach München, wo er bis 1870 die private Malschule des ehemaligen Piloty-Schülers Karl Otto besuchte. Dieser veranlasste im Sommer 1870 den Übertritt des Künstlers an die „Diez-Schule“ der Münchner Akademie. 1871 unternahm er einige Studienreisen, wechselte im Herbst 1871 in die Klasse von Otto Seitz und erhielt schließlich von 1874 bis 1877 ein Meisteratelier bei Karl von Piloty. Im Frühjahr 1875 unternahm er weitere Studienreisen nach Italien, Landshut, Landsberg und Maulbronn. 1878 reiste er nach Norwegen und zur Weltausstellung nach Paris. Ab 1879 wohnte er in München, unterbrochen von weiteren Reisen nach Norwegen, Italien, Franken, Reutte, Eppan in Südtirol, an den Genfer See und nach Kärnten. Er erhielt verschiedene Auszeichnungen und wurde 1880 Mitglied der Aufnahmejury bei der allgemeinen Kunstausstellung in Düsseldorf. Neben seiner Malerei fertigte er Illustrationen für die „Leipziger Illustrierte Zeitung" und „Die Gartenlaube“an. Grönvold stand als Naturalist abseits von der norwegischen Künstlerbewegung der 1880er Jahre.

 

GND Nummer 116861223

Matrikel
Matrikelbuch 1841-1884
Matrikelnummer 2578
Seite
Name normiert Grønvold, Marcus
Eintrittsdatum 16.05.1870
Semester
Fach normiert Malerei
URL Digitalisat http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=260
Quelle Matrikelbuch
Name Grönwold
Vorname Marius
Fach bei Einschreibung techn. Malklasse Diez
Eintritt 16.05.1870
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel Aus Bergen in Norwegen
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 25
Konfession evangelisch
Stand der Eltern dessen Vater: Priester
Adresse
Eigenschaft Py
Bemerkungen
Ergänzende Informationen
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 05.07.1845
Geburtsort laut Sekundärliteratur Bergen
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 1929
Sterbeort laut Sekundärliteratur Salzburg
Herkunftsort heutiger Name Bergen
Herkunftsland historisch Norwegen
Herkunftsland heute Norwegen
Konfession normiert Evangelisch
Biografie

Der norwegische Maler und Aquarellist Markus Fredrik Steen Grönvold (5. 7. 1845 Bergen/Norwegen – 1929 Salzburg), älterer Bruder des Malers Bernt Borchgrewink Grönvold, ließ sich von 1866 bis 1869 in Kopenhagen beim Zeichner und Lithographen Kittendorf und beim Medailleur Conradsen ausbilden. 1869 unternahm er Studienreisen nach Norwegen und kam anschließend nach München, wo er bis 1870 die private Malschule des ehemaligen Piloty-Schülers Karl Otto besuchte. Dieser veranlasste im Sommer 1870 den Übertritt des Künstlers an die „Diez-Schule“ der Münchner Akademie. 1871 unternahm er einige Studienreisen, wechselte im Herbst 1871 in die Klasse von Otto Seitz und erhielt schließlich von 1874 bis 1877 ein Meisteratelier bei Karl von Piloty. Im Frühjahr 1875 unternahm er weitere Studienreisen nach Italien, Landshut, Landsberg und Maulbronn. 1878 reiste er nach Norwegen und zur Weltausstellung nach Paris. Ab 1879 wohnte er in München, unterbrochen von weiteren Reisen nach Norwegen, Italien, Franken, Reutte, Eppan in Südtirol, an den Genfer See und nach Kärnten. Er erhielt verschiedene Auszeichnungen und wurde 1880 Mitglied der Aufnahmejury bei der allgemeinen Kunstausstellung in Düsseldorf. Neben seiner Malerei fertigte er Illustrationen für die „Leipziger Illustrierte Zeitung" und „Die Gartenlaube“an. Grönvold stand als Naturalist abseits von der norwegischen Künstlerbewegung der 1880er Jahre.

 

GND Nummer 116861223
Interne Informationen
HiDA ID
Geschlecht männlich
Geo Ort Bergen, Norway
Bemerkungen intern
Bilder []
Eintritt Jahr 1870
Geographische Verortung

Empfohlene Zitierweise

02578 Markus Grönwold, Matrikelbuch 1841-1884,
https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1841-1884/jahr_1870/matrikel-02578
(Zugriff vom 05/01/26)