01074 Wilhelm Diez

Eintritt: 20.04.1853 Fach: Malerei

Matrikelbuch 1841-1884
Matrikelnummer 1074
Seite
Name normiert Diez, Wilhelm von
Eintrittsdatum 20.04.1853
Semester
Fach normiert Malerei
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=111

Name Diez
Vorname Wilhelm
Fach bei Einschreibung Malerei
Lehrer bei Eintritt
Eintritt 20.04.1853
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel Bayreuth
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 15
Konfession protestantisch
Stand der Eltern dessen Vater Pfarrer
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen Erhielt am 21ten Februar 1854 die Matrikel.

Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 17.01.1839
Geburtsort laut Sekundärliteratur Bayreuth
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 25.02.1907
Sterbeort laut Sekundärliteratur München
Herkunftsort heutiger Name Bayreuth
Herkunftsland historisch Bayern
Herkunftsland heute Deutschland
Konfession normiert Evangelisch
Biografie

Der deutsche Maler, Zeichner und Illustrator Wilhelm von Diez (17.1.1839 Bayreuth - 25.2. 1907 München) studierte von 1851 bis 1853 an der Gewerbeschule Bayreuth, von 1853 bis 1855 am Polytechnikum München sowie kurzzeitig an der Münchner Kunstakademie bei Karl von Piloty. 1858 bis 1874 arbeitete er als Illustrator der „Fliegenden Blätter“. Von 1862 bis 1875 zeichnete er außerdem für den „Münchener Bilderbogen“ als Spezialist für Pferde, Reiterei- und Kriegsszenen. Er wurde Mitglied des Künstlervereins „Jung-München“, aus dem er jedoch 1863 zusammen mit Wilhelm Busch austrat und mit diesem eine Gesellschaft mit der Vereins-Zeitung „Der Knotenstock“ gründete. Ab 1870 unterrichtete Diez an der Münchner Akademie, wo die so genannte „Diez-Schule“ zunehmend Berühmtheit erlangte. Unter seinen Schülern waren Hans am Ende, Paul Höcker, Adolf Hölzel, Gotthard Kuehl, Ludwig von Löfftz, Fritz Mackensen, Max Slevogt oder Wilhelm Trübner. Wilhelm von Diez gestaltete kostümgeschichtliche Darstellungen wie das „Münchner Trachtenbuch“ (1860) und illustrierte unter anderem Schillers „Geschichten des Dreißigjährigen Krieges“ (Berlin 1871) und Viktor von Scheffels „Ekkehard“ (München 1886). Seit ihrer Gründung 1873 gehörte Diez der Künstlervereinigung „Allotria“ an, ab 1900 war er im Vorstand der Münchner Künstlergenossenschaft. 1893 wurde ihm das Adelsprädikat verliehen, 1903 der Bayerische Verdienstorden.

GND Nummer 11902165X

Matrikel
Matrikelbuch 1841-1884
Matrikelnummer 1074
Seite
Name normiert Diez, Wilhelm von
Eintrittsdatum 20.04.1853
Semester
Fach normiert Malerei
URL Digitalisat http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=111
Quelle Matrikelbuch
Name Diez
Vorname Wilhelm
Fach bei Einschreibung Malerei
Lehrer bei Eintritt
Eintritt 20.04.1853
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel Bayreuth
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 15
Konfession protestantisch
Stand der Eltern dessen Vater Pfarrer
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen Erhielt am 21ten Februar 1854 die Matrikel.
Ergänzende Informationen
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 17.01.1839
Geburtsort laut Sekundärliteratur Bayreuth
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 25.02.1907
Sterbeort laut Sekundärliteratur München
Herkunftsort heutiger Name Bayreuth
Herkunftsland historisch Bayern
Herkunftsland heute Deutschland
Konfession normiert Evangelisch
Biografie

Der deutsche Maler, Zeichner und Illustrator Wilhelm von Diez (17.1.1839 Bayreuth - 25.2. 1907 München) studierte von 1851 bis 1853 an der Gewerbeschule Bayreuth, von 1853 bis 1855 am Polytechnikum München sowie kurzzeitig an der Münchner Kunstakademie bei Karl von Piloty. 1858 bis 1874 arbeitete er als Illustrator der „Fliegenden Blätter“. Von 1862 bis 1875 zeichnete er außerdem für den „Münchener Bilderbogen“ als Spezialist für Pferde, Reiterei- und Kriegsszenen. Er wurde Mitglied des Künstlervereins „Jung-München“, aus dem er jedoch 1863 zusammen mit Wilhelm Busch austrat und mit diesem eine Gesellschaft mit der Vereins-Zeitung „Der Knotenstock“ gründete. Ab 1870 unterrichtete Diez an der Münchner Akademie, wo die so genannte „Diez-Schule“ zunehmend Berühmtheit erlangte. Unter seinen Schülern waren Hans am Ende, Paul Höcker, Adolf Hölzel, Gotthard Kuehl, Ludwig von Löfftz, Fritz Mackensen, Max Slevogt oder Wilhelm Trübner. Wilhelm von Diez gestaltete kostümgeschichtliche Darstellungen wie das „Münchner Trachtenbuch“ (1860) und illustrierte unter anderem Schillers „Geschichten des Dreißigjährigen Krieges“ (Berlin 1871) und Viktor von Scheffels „Ekkehard“ (München 1886). Seit ihrer Gründung 1873 gehörte Diez der Künstlervereinigung „Allotria“ an, ab 1900 war er im Vorstand der Münchner Künstlergenossenschaft. 1893 wurde ihm das Adelsprädikat verliehen, 1903 der Bayerische Verdienstorden.

GND Nummer 11902165X
Interne Informationen
HiDA ID 02530538
Geschlecht männlich
Geo Ort Bayreuth, Germany
Bemerkungen intern
Bilder []
Eintritt Jahr 1853
Geographische Verortung

Empfohlene Zitierweise

01074 Wilhelm Diez, Matrikelbuch 1841-1884,
https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1841-1884/jahr_1853/matrikel-01074
(Zugriff vom 28/01/26)