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02209 Karl Caspar

Eintritt: 27.10.1900 Fach: Malerei
1884-1920
2209
Caspar, Karl
27.10.1900
Malerei
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004662/images/index.html?id=00004662&fip=217.237.113.238&no=&seite=223
Matrikel
1884-1920
2209
Caspar, Karl
27.10.1900
Malerei
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004662/images/index.html?id=00004662&fip=217.237.113.238&no=&seite=223
Quelle Matrikelbuch
Caspar
Karl
Malschule Herterich
27.10.1900
Friedrichshafen /:Württemberg:/
21
katholisch
Zollinspektor
Ergänzende Informationen
13.03.1879
Friedrichshafen (Bodenseekreis)
21.09.1956
Brannenburg
Friedrichshafen
Württemberg
Deutschland
Katholisch

Der deutsche Maler, Graphiker und Zeichner Karl Caspar (13.3.1879 Friedrichshafen – 22.9.1956 Brannenburg am Inn) studierte von 1896 bis 1898 an der Akademie Stuttgart bei Jakob Grünenwald und - nach dessen Tod - bei Ludwig von Herterich, dem er 1900 an die Akademie München folgte. Karl Caspar kehrte jedoch 1903 nach Stuttgart zurück und beendete sein Studium dort 1905 bei Robert Haug. 1907 heiratete er Maria Filser und siedelte 1909 mit ihr nach München über. Dort war Caspar 1911 Mitbegründer der Künstlervereinigung „Sema“ und 1913 der „Münchner Neuen Secession“. 1922 wurde er auf Betreiben des Staatsministers Franz Matt und gegen den Widerstand des Kollegiums zum Professor an die Akademie München berufen, 1937 durch die Nationalsozialisten entlassen und 1946 wieder als Professor eingesetzt. 1948 war er Gründungsmitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Neuen Gruppe. Caspar gehörte zu den Vertretern einer Erneuerungsbewegung christlicher Kunst in Deutschland, die religiöse Themen mit den Formen der Moderne zum Ausdruck brachte, wobei für ihn die mystischen, irrationalen Aspekte religiösen Erlebens im Vordergrund standen. Zunächst war Caspar von der Beuroner Kunstschule sowie den Vorbildern frühitalienischer Malerei beeinflusst. Einen Höhepunkt seines Werkes bildete der Passionsaltar von 1916/17 in der Krypta des Münchener Doms. Im Gefolge der Feme-Schau „Entartete Kunst“, die auch Werke von Caspar präsentierte, und die Streichung von Bezugscheinen für Malmittel hatte zur Folge, dass Caspar sich jahrelang fast ausschließlich auf das Zeichnen konzentrierte.

118519441
Interne Informationen
02531034
männlich
Friedrichshafen, Germany
[]
1900
Koordinaten
POINT (9.478371 47.651911)
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ff00003c
ff00003c
Titel, Beschreibung
2,0

Empfohlene Zitierweise

02209 Karl Caspar, Matrikelbuch 1884-1920,
http://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1884-1920/jahr_1900/matrikel-02209
(Zugriff vom 05/12/16)

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