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00294 Karl Goebel

Eintritt: 18.10.1886 Fach: Malerei
1884-1920
294
Goebel, Karl
18.10.1886
Malerei
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004662/images/index.html?id=00004662&fip=217.237.113.238&no=&seite=32
Matrikel
1884-1920
294
Goebel, Karl
18.10.1886
Malerei
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Quelle Matrikelbuch
Goebel
Karl
Malschule Seitz
18.10.1886
aus Mainz (Großh. Hessen)
20
katholisch
dessen Vater: Privatmann
Ergänzende Informationen
Mainz
Hessen
Deutschland
Katholisch
143042262
Interne Informationen
männlich
Mainz, Germany
[]
1886
Koordinaten
POINT (8.267675 49.995728)
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ff00003c
Titel, Beschreibung
2,0

Empfohlene Zitierweise

00294 Karl Goebel, Matrikelbuch 1884-1920,
http://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1884-1920/jahr_1886/matrikel-00294
(Zugriff vom 21/09/17)

Nutzerdiskussion

00294 Karl Goebel

Manfred Stein 2009-12-25 19:46:58

Carl Aloys Goebel, geb. 22.06.1866 in Mainz, gest. 29.10.1936 in Krailling bei München. Eltern: Nikolaus Goebel und Anna Maria Schipp(alteingesessene Mainzer Bäcker- und Konditorfamilie). Ab 1884 Besuch der Düsseldorfer Kunstakademie für zwei Jahre (Genre-, Historien- und religiöse Malerei). Seine Lehrer sind Hugo Crola (1841-1910) und Peter Janssen (1844-1910). Im Jahr 1886 wechselt Goebel zur Akademie in München. Förderung in seinem Talent erfährt Goebel von dem Mainzer Domkapitular Prälat Dr. Friedrich Schneider (1836-1907). Er bietet ihm die Möglichkeit, in der "Ausstellung für christliche Kunst" 1892 anlässlich des Mainzer Katholikentages eines seiner Werke zu präsentieren. 1897 fertigt Goebel im Auftrag des Prälaten die Skizze zu dessen Pulikation "Die Wächterstube im Dom zu Mainz". Die geistliche Protektion verfehlt ihre Wirkung nicht: Die Binger Rochuskapelle wird von ihm ausgemalt (1944 bei einem Bombenangriff zerstört). Es folgen Studienreisen in den Schwarzwald, Freiburg/Brsg., Colmar, Basel und ins hessische Obergrenzebach. Dort richtet er sein künstlerisches Augenmerk auf Schwälmer Trachtenmädchen und Dorfidyllen. Von 1899-1908 arbeitet Goebel in Berlin, wo er 1899 und 1905 an Ausstellungen beteiligt ist. In Berlin wird wohl auch seine Idee gereift sein, am brandenburgischen Schwielowsee mit ehemaligen Studienkollegen eine eigene Malerkolonie zu gründen. Eine "havelländische Malerkolonie" war dort bereits aktiv, deren Tradition unter gleichem Namen ein 2002 gegründeter Verein fortführt. Im Jahr 1927 zieht es Goebel wiederum nach München, wo er bereits in den Jahren 1891, 1892, 1899 und 1900 an Ausstellungen im Glaspalast beteiligt war. Seine höchste künstlerische Auszeichnung erhält er im Jahr 1894 mit einer Bronze-Medaille in London-Sydenham. Lit.: Hinkel, Helmut: Carl Goebel "Im Mainzer Dom" (1908), ill. In: Domblätter 11/2009, Hrsg. Dombauverein Mainz e.V.

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