03920 Ladislaus Pataky

Eintritt: 15.11.1880 Fach: Naturklasse

Matrikelbuch 1841-1884
Matrikelnummer 3920
Seite
Name normiert Pataky, László
Eintrittsdatum 15.11.1880
Semester
Fach normiert Naturklasse
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=394

Name Pataky
Vorname Ladislaus
Fach bei Einschreibung Naturklasse
Lehrer bei Eintritt
Eintritt 15.11.1880
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel aus Brád (Ungarn)
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 23
Konfession protestantisch
Stand der Eltern dessen Vater: +
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen

Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 1857
Geburtsort laut Sekundärliteratur Brád, Rumänien
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 1912
Sterbeort laut Sekundärliteratur Vinţu de Jos, Rumänien
Herkunftsort heutiger Name Brád, Rumänien
Herkunftsland historisch Österreich-Ungarn
Herkunftsland heute Rumänien
Konfession normiert Evangelisch
Biografie

Der ungarische Maler László (Ladislaus) Pataky (1857, Brád (heute Brad, Rumänien) - 1912, Alvinc (heute Vinţu de Jos, Rumänien)) studierte ab 1880 an der Münchner Kunstakademie bei Karl von Piloty und  ging anschließend 1882 nach Paris, um sich dort bei Mihály Munkácsy weiter ausbilden zu lassen. Zwischen 1883 und 1889 lebte er abwechselnd in München, Paris und Budapest. 1889 zog Pataky nach Paris und arbeitete in Munkácsys Atelier, dem er bei großen Kompositionen assistierte. Schließlich ging er 1893 zurück nach Ungarn und lebte und arbeitete bis zu seinem Tod in Alvinc. Pataky betrachtete sich selbst stets als Vertreter der realistischen Malerei, wenngleich seine dramatischen und bühnenhaften Licht-Kompositionen sowie seine Detailtreue die große Bedeutung seiner Lehrjahre bei Piloty in München für sein späteres Werk deutlich werden lassen. Mit Munkácsy teilte Pataky das starke Interesse für soziale Themen. Auch Einflüsse anderer Schüler Munkácsys, wie Fritz von Uhde, spiegeln sich in Patakys Werken wieder. Gleichzeitig scheint die Behandlung des Lichts in Zusammenhang mit der grauen Palette nicht zuletzt auch von der Künstlerkolonie in Nagybánya (heute Rumänien) um Simon Hollósy inspiriert. Neben der Malerei widmete sich Pataky auch der Illustration. Es entstanden unter anderen folkloristische Darstellungen oder Zeichnungen verschiedener volkstümlicher Trachten für die Enzyklopädie „Kronprinzenwerk“ und einige ungarische Magazine.

GND Nummer 103636706

Matrikel
Matrikelbuch 1841-1884
Matrikelnummer 3920
Seite
Name normiert Pataky, László
Eintrittsdatum 15.11.1880
Semester
Fach normiert Naturklasse
URL Digitalisat http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=394
Quelle Matrikelbuch
Name Pataky
Vorname Ladislaus
Fach bei Einschreibung Naturklasse
Lehrer bei Eintritt
Eintritt 15.11.1880
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel aus Brád (Ungarn)
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 23
Konfession protestantisch
Stand der Eltern dessen Vater: +
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen
Ergänzende Informationen
Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 1857
Geburtsort laut Sekundärliteratur Brád, Rumänien
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 1912
Sterbeort laut Sekundärliteratur Vinţu de Jos, Rumänien
Herkunftsort heutiger Name Brád, Rumänien
Herkunftsland historisch Österreich-Ungarn
Herkunftsland heute Rumänien
Konfession normiert Evangelisch
Biografie

Der ungarische Maler László (Ladislaus) Pataky (1857, Brád (heute Brad, Rumänien) - 1912, Alvinc (heute Vinţu de Jos, Rumänien)) studierte ab 1880 an der Münchner Kunstakademie bei Karl von Piloty und  ging anschließend 1882 nach Paris, um sich dort bei Mihály Munkácsy weiter ausbilden zu lassen. Zwischen 1883 und 1889 lebte er abwechselnd in München, Paris und Budapest. 1889 zog Pataky nach Paris und arbeitete in Munkácsys Atelier, dem er bei großen Kompositionen assistierte. Schließlich ging er 1893 zurück nach Ungarn und lebte und arbeitete bis zu seinem Tod in Alvinc. Pataky betrachtete sich selbst stets als Vertreter der realistischen Malerei, wenngleich seine dramatischen und bühnenhaften Licht-Kompositionen sowie seine Detailtreue die große Bedeutung seiner Lehrjahre bei Piloty in München für sein späteres Werk deutlich werden lassen. Mit Munkácsy teilte Pataky das starke Interesse für soziale Themen. Auch Einflüsse anderer Schüler Munkácsys, wie Fritz von Uhde, spiegeln sich in Patakys Werken wieder. Gleichzeitig scheint die Behandlung des Lichts in Zusammenhang mit der grauen Palette nicht zuletzt auch von der Künstlerkolonie in Nagybánya (heute Rumänien) um Simon Hollósy inspiriert. Neben der Malerei widmete sich Pataky auch der Illustration. Es entstanden unter anderen folkloristische Darstellungen oder Zeichnungen verschiedener volkstümlicher Trachten für die Enzyklopädie „Kronprinzenwerk“ und einige ungarische Magazine.

GND Nummer 103636706
Interne Informationen
HiDA ID
Geschlecht männlich
Geo Ort
Bemerkungen intern
Bilder []
Eintritt Jahr 1880
Geographische Verortung

Empfohlene Zitierweise

03920 Ladislaus Pataky, Matrikelbuch 1841-1884,
https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1841-1884/jahr_1880/matrikel-03920
(Zugriff vom 23/01/26)