03211 Julian Falat

Eintritt: 18.10.1875 Fach: Antikenklasse

Matrikelbuch 1841-1884
Matrikelnummer 3211
Seite
Name normiert Fałat, Julian
Eintrittsdatum 18.10.1875
Semester
Fach normiert Antikenklasse
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=324

Name Falat
Vorname Julian
Fach bei Einschreibung Antikenklasse
Lehrer bei Eintritt
Eintritt 18.10.1875
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel aus Taliglowy
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 22
Konfession katholisch
Stand der Eltern dessen Vater: Lehrer
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen

Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 30.07.1853
Geburtsort laut Sekundärliteratur Tuligłowy (Galizien)
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 09.07.1929
Sterbeort laut Sekundärliteratur Bystrá
Herkunftsort heutiger Name Tuligłowy
Herkunftsland historisch Österreich-Ungarn
Herkunftsland heute Polen
Konfession normiert Katholisch
Biografie

Der polnische Maler und Zeichner Julian Fałat (30.7.1853 Tuliglowy bei Moscisk/Galizien – 9.7.1929 Bystra/ bei Bielsko-Biała) studierte von 1869 bis 1871 an der Kunstschule Krakau. 1872 war er in Ruthenien als Zeichner für den Archäologen Stanislaw Krzyzanowski tätig, anschließend für den Architekten Feliks Gasiorowski in Odessa. 1873 studierte er an der Technische Hochschule Zürich, anschließend ab 1875 an der Akademie in München. Zwischen 1874 und 1876 arbeitete er als technischer Zeichner beim Bau der Eisenbahn im Kanton Zürich, um danach seine Ausbildung an der Akademie München bei Alexander Strähuber und Johann Leonhard Raab wieder aufzunehmen (1878 – 1880). Die folgenden Jahre waren durch Weltreisen bestimmt. 1886 lernte er den preußischen Kronprinzen und späteren Kaiser Wilhelm II. kennen, der ihn nach Berlin einlud. Fałat arbeitete über zehn Jahre für ihn. 1892 erhielt er die Medaille 2. Klasse auf der Ausstellung im Münchner Glaspalast. In der Kunstschule in Krakau, deren Direktor er 1895 wurde, führte er tiefgreifende Reformen durch und veranlasste 1900 deren Umwandlung in eine Akademie. Nach seiner Emeritierung 1910 siedelte er nach Bystra/Schlesien über. Von 1915 bis 1916 war er als Maler und Berichterstatter an der wolhynischen Front tätig. 1921 und 1922 leitete er die Abteilung für Kunst im Ministerium für Religionsbekenntnisse und öffentliche Aufklärung in Warschau. Er war Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Schönen Künste, der polnischen Künstlergesellschaft „Sztuka“, der „Konfraternia Artystów“ in Torun, der Dichtergruppe „Czartak“, der Wiener Secession und ab 1893 der Akademie in Berlin. 1892 erhielt er Goldmedaillen in Berlin, München und Dresden, 1925 die Ehrenprofessur der „Akademia Sztuk Pięknych“ Krakau und 1928 das Kommandeurskreuz des Ordens "Polonia Restituta".

 

GND Nummer 132110091

Matrikel
Matrikelbuch 1841-1884
Matrikelnummer 3211
Seite
Name normiert Fałat, Julian
Eintrittsdatum 18.10.1875
Semester
Fach normiert Antikenklasse
URL Digitalisat http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=324
Quelle Matrikelbuch
Name Falat
Vorname Julian
Fach bei Einschreibung Antikenklasse
Lehrer bei Eintritt
Eintritt 18.10.1875
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel aus Taliglowy
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 22
Konfession katholisch
Stand der Eltern dessen Vater: Lehrer
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen
Ergänzende Informationen
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 30.07.1853
Geburtsort laut Sekundärliteratur Tuligłowy (Galizien)
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 09.07.1929
Sterbeort laut Sekundärliteratur Bystrá
Herkunftsort heutiger Name Tuligłowy
Herkunftsland historisch Österreich-Ungarn
Herkunftsland heute Polen
Konfession normiert Katholisch
Biografie

Der polnische Maler und Zeichner Julian Fałat (30.7.1853 Tuliglowy bei Moscisk/Galizien – 9.7.1929 Bystra/ bei Bielsko-Biała) studierte von 1869 bis 1871 an der Kunstschule Krakau. 1872 war er in Ruthenien als Zeichner für den Archäologen Stanislaw Krzyzanowski tätig, anschließend für den Architekten Feliks Gasiorowski in Odessa. 1873 studierte er an der Technische Hochschule Zürich, anschließend ab 1875 an der Akademie in München. Zwischen 1874 und 1876 arbeitete er als technischer Zeichner beim Bau der Eisenbahn im Kanton Zürich, um danach seine Ausbildung an der Akademie München bei Alexander Strähuber und Johann Leonhard Raab wieder aufzunehmen (1878 – 1880). Die folgenden Jahre waren durch Weltreisen bestimmt. 1886 lernte er den preußischen Kronprinzen und späteren Kaiser Wilhelm II. kennen, der ihn nach Berlin einlud. Fałat arbeitete über zehn Jahre für ihn. 1892 erhielt er die Medaille 2. Klasse auf der Ausstellung im Münchner Glaspalast. In der Kunstschule in Krakau, deren Direktor er 1895 wurde, führte er tiefgreifende Reformen durch und veranlasste 1900 deren Umwandlung in eine Akademie. Nach seiner Emeritierung 1910 siedelte er nach Bystra/Schlesien über. Von 1915 bis 1916 war er als Maler und Berichterstatter an der wolhynischen Front tätig. 1921 und 1922 leitete er die Abteilung für Kunst im Ministerium für Religionsbekenntnisse und öffentliche Aufklärung in Warschau. Er war Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Schönen Künste, der polnischen Künstlergesellschaft „Sztuka“, der „Konfraternia Artystów“ in Torun, der Dichtergruppe „Czartak“, der Wiener Secession und ab 1893 der Akademie in Berlin. 1892 erhielt er Goldmedaillen in Berlin, München und Dresden, 1925 die Ehrenprofessur der „Akademia Sztuk Pięknych“ Krakau und 1928 das Kommandeurskreuz des Ordens "Polonia Restituta".

 

GND Nummer 132110091
Interne Informationen
HiDA ID 02530551
Geschlecht männlich
Geo Ort Tuligłowy, Rokietnica, Poland
Bemerkungen intern
Bilder []
Eintritt Jahr 1875
Geographische Verortung

Empfohlene Zitierweise

03211 Julian Falat, Matrikelbuch 1841-1884,
https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1841-1884/jahr_1875/matrikel-03211
(Zugriff vom 23/01/26)