02936 Alfred von Kowalski

Eintritt: 18.10.1873 Fach: Malerei

Matrikelbuch 1841-1884
Matrikelnummer 2936
Seite
Name normiert Kowalski-Wierusz, Alfred von
Eintrittsdatum 18.10.1873
Semester
Fach normiert Malerei
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=296

Name Kowolski
Vorname Alfred von
Fach bei Einschreibung Malschule
Lehrer bei Eintritt
Eintritt 18.10.1873
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel aus Kalisch (Preussen)
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 22
Konfession katholisch
Stand der Eltern dessen Vater: Rechtsanwalt
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen

Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 16.10.1849
Geburtsort laut Sekundärliteratur Suwalki
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 15.02.1915
Sterbeort laut Sekundärliteratur München
Herkunftsort heutiger Name Kalisz
Herkunftsland historisch Preußen
Herkunftsland heute Polen
Konfession normiert Katholisch
Biografie

Der polnische Maler Alfred von Wierusz-Kowalski (16.10.1849 Suwalki/Polen - 15.2.1915 München) studierte an der Zeichenschule in Warschau bei A. Kamiński, R. Hadziewicz und W. Gerson (1868), Dresden (1869) und Prag. 1873 kam er an die Akademie in München und besuchte die Klasse des ungarischen Malers Sándor (Alexander von) Wagner. 1876 ließ er sich endgültig in München nieder und schloss sich dem dortigen Künstlerkreis um Józef Brandt an. Zu seinen bevorzugten Sujets gehörten Darstellungen aus dem Volksleben Polens und Galiziens, die er vielfältig variierte. Häufige Motive waren Schlittenfahrten und Pferdegespanne, von Wölfen verfolgte Schlitten oder hungrige Wölfe auf der Lauer. Als Hauptwerk gilt bis heute das Kolossalgemälde "Überfall von Wölfen", das 1910 im alten Rathaus in München ausgestellt und als Sensation in der Presse besprochen wurde. Reproduktionen seiner Werke wurden in zahlreichen Illustrierten wie „Daheim“, „Die Gartenlaube“ und „Moderne Kunst“ abgedruckt. 1874 stellte er erstmals in München aus. Neben der Kunstvereinsausstellung in München und der Akademieausstellung in Berlin beschickte er ab 1883 fast jährlich die Ausstellung im Münchner Glaspalast und später auch die Große Berliner Kunstausstellung sowie – ab 1873 – die Ausstellung im Wiener Künstlerhaus. Wierusz-Kowalski illustrierte ab 1874 für zahlreiche Warschauer Zeitschriften wie „Kłosy“, „Biesiada literacka“ oder, „Tygodnik Ilustrowany“. Er erhielt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, so beispielsweise 1883 die Medaille zweiter Klasse im Glaspalast, 1892 die Goldmedaille erster Klasse im Glaspalast oder 1896 die Goldmedaille in Berlin. Im November 1890 wurde er zum Ehrenmitglied der Münchner Akademie ernannt.

 

GND Nummer 116351667

Matrikel
Matrikelbuch 1841-1884
Matrikelnummer 2936
Seite
Name normiert Kowalski-Wierusz, Alfred von
Eintrittsdatum 18.10.1873
Semester
Fach normiert Malerei
URL Digitalisat http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=296
Quelle Matrikelbuch
Name Kowolski
Vorname Alfred von
Fach bei Einschreibung Malschule
Lehrer bei Eintritt
Eintritt 18.10.1873
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel aus Kalisch (Preussen)
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 22
Konfession katholisch
Stand der Eltern dessen Vater: Rechtsanwalt
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen
Ergänzende Informationen
Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 16.10.1849
Geburtsort laut Sekundärliteratur Suwalki
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 15.02.1915
Sterbeort laut Sekundärliteratur München
Herkunftsort heutiger Name Kalisz
Herkunftsland historisch Preußen
Herkunftsland heute Polen
Konfession normiert Katholisch
Biografie

Der polnische Maler Alfred von Wierusz-Kowalski (16.10.1849 Suwalki/Polen - 15.2.1915 München) studierte an der Zeichenschule in Warschau bei A. Kamiński, R. Hadziewicz und W. Gerson (1868), Dresden (1869) und Prag. 1873 kam er an die Akademie in München und besuchte die Klasse des ungarischen Malers Sándor (Alexander von) Wagner. 1876 ließ er sich endgültig in München nieder und schloss sich dem dortigen Künstlerkreis um Józef Brandt an. Zu seinen bevorzugten Sujets gehörten Darstellungen aus dem Volksleben Polens und Galiziens, die er vielfältig variierte. Häufige Motive waren Schlittenfahrten und Pferdegespanne, von Wölfen verfolgte Schlitten oder hungrige Wölfe auf der Lauer. Als Hauptwerk gilt bis heute das Kolossalgemälde "Überfall von Wölfen", das 1910 im alten Rathaus in München ausgestellt und als Sensation in der Presse besprochen wurde. Reproduktionen seiner Werke wurden in zahlreichen Illustrierten wie „Daheim“, „Die Gartenlaube“ und „Moderne Kunst“ abgedruckt. 1874 stellte er erstmals in München aus. Neben der Kunstvereinsausstellung in München und der Akademieausstellung in Berlin beschickte er ab 1883 fast jährlich die Ausstellung im Münchner Glaspalast und später auch die Große Berliner Kunstausstellung sowie – ab 1873 – die Ausstellung im Wiener Künstlerhaus. Wierusz-Kowalski illustrierte ab 1874 für zahlreiche Warschauer Zeitschriften wie „Kłosy“, „Biesiada literacka“ oder, „Tygodnik Ilustrowany“. Er erhielt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, so beispielsweise 1883 die Medaille zweiter Klasse im Glaspalast, 1892 die Goldmedaille erster Klasse im Glaspalast oder 1896 die Goldmedaille in Berlin. Im November 1890 wurde er zum Ehrenmitglied der Münchner Akademie ernannt.

 

GND Nummer 116351667
Interne Informationen
HiDA ID 13000254
Geschlecht männlich
Geo Ort Kalisz, Poland
Bemerkungen intern
Bilder []
Eintritt Jahr 1873
Geographische Verortung

Empfohlene Zitierweise

02936 Alfred von Kowalski, Matrikelbuch 1841-1884,
https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1841-1884/jahr_1873/matrikel-02936
(Zugriff vom 05/01/26)