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02297 Michael Munkascy

Eintritt: 30.12.1866 Fach: Malerei
1841-1884
2297
Munkácsy, Mihály
30.12.1866
Malerei
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=232
Matrikel
1841-1884
2297
Munkácsy, Mihály
30.12.1866
Malerei
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=232
Quelle Matrikelbuch
Munkascy
Michael
techn. Malklasse
30.12.1866
Aus Munkacs
22
katholisch
dessen Vater: Beamter
Ergänzende Informationen
20.02.1844
Munkacs
01.05.1900
Endenich
Munkacs
Ungarn
Ukraine
Katholisch

Der ungarische Maler Mihály von Munkácsy (eigentl. Mihály Lieb) (20.02.1844 Munkács - 01.5.1900 Endenich b. Bonn) entstammte einer ursprünglich bayerischen Familie. Aus Liebe zu seinem Geburtsort nahm er 1863 den Namen Munkácsy an. Seine Ausbildung begann er mit einer vierjährigen Schreinerlehre. In Gyula erhielt er erste Unterweisungen in der Malerei durch E. Szamossy. 1863 studierte er in Budapest und 1864 an der Wiener Kunstakademie bei Carl Rahl. Zwischen 1866 und 1868 besuchte er die Klasse von Sándor (Alexander) von Wagner an der Akademie in München. Aus dieser Zeit stammte auch seine Bekanntschaft mit Wilhelm Leibl. 1868 bis 1870 setzte er seine Studien an der Kunstakademie Düsseldorf bei Ludwig Knaus fort. Dort entstand sein erstes großes Gemälde „Der letzte Tag eines Verurteilten“, für das er die goldene Medaille in Paris erhielt. 1868 lernte er den Landschaftsmaler László Paál kennen, mit dem er in der Folgezeit zusammenarbeitete. Von 1872 bis 1896 lebte er in Paris und unterrichtete selbst Schüler in seinem Atelier. Seine Bilder, die er regelmäßig im Pariser Salon ausstellte, fanden dort hohe Beachtung. 1878 erhielt er erneut die Goldmedaille in Paris für sein Gemälde „Milton“, das ihm europaweite Berühmtheit einbrachte. Munkácsy schuf zahlreiche kleinformatige Landschaftsbilder im Stile der Schule von Barbizon; seine frühen Historiengemälde waren meist sozial engagiert und den ungarischen Freiheitskämpfen gewidmet. Mit der Übersiedlung nach Paris wandte er sich verstärkt der Salonmalerei zu. Durch seine Ehe mit der vermögenden Baronin de Marches (1874) begann für ihn ein Leben als Künstlerfürst. Erst in seinen Spätwerken fand er wieder zu einem sozialen und politischen Engagement zurück. Außerdem entstanden zu dieser Zeit zahlreiche biblische Szenen wie „Christus vor Pilatus“ (1881). Munkácsys Realismus hatte in der Folgezeit einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die gesamte ungarische Malerei.

 

118735268
Interne Informationen
männlich
Mukacheve, Ukraine

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MAE

[]
1866
Koordinaten
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Titel, Beschreibung
2,0

Empfohlene Zitierweise

02297 Michael Munkascy, Matrikelbuch 1841-1884,
https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1841-1884/jahr_1866/matrikel-02297
(Zugriff vom 24/10/21)

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