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02029 Gabriel Max

Eintritt: 31.12.1863 Fach: Malerei
1841-1884
2029
Max, Gabriel Cornelius von
31.12.1863
Malerei
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=206
Matrikel
1841-1884
2029
Max, Gabriel Cornelius von
31.12.1863
Malerei
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=206
Quelle Matrikelbuch
Max
Gabriel
Schule Piloty
31.12.1863
Aus Prag
22
katholisch
dessen Vater: Bildhauer
Py
Ergänzende Informationen
23.08.1840
Prag
24.11.1915
München
Prag
Böhmen
Tschechien
Katholisch

Der böhmische Maler und Illustrator Gabriel Cornelius von Max (23.8.1840 Prag - 24.11.1915 München) war der Sohn des Bildhauers Joseph Max. Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt er durch seinen Vater. Mit 15 Jahren besuchte er für drei Jahre die Kunstakademie Prag und wurde dort Schüler von Eduard von Engerth. 1858 ging er an die Wiener Akademie, wo er bis 1861 Schüler bei den Professoren Karl von Blaas, Karl Mayer, Christian Ruben und Carl Wurzinger war. 1863 wechselte er an die Münchner Kunstakademie zu Karl von Piloty und blieb bis 1867. Dort lernte er Hans Makart, Franz von Defregger und Franz von Lenbach kennen. Bereits früh erregte Max durch seine im Widerstreit mit der akademischen Tradition entstandenen „Phantasiebilder aus Tonstücken“ (1863) Aufsehen. Im Anschluss an seine Münchner Akademiezeit entstanden Illustrationen zu Goethes „Faust“, zu Wielands „Oberon“ und zu Märchen und Volksliedern, die heute zu den bedeutendsten Illustrationen der Spätromantik zählen. 1869 eröffnete von Max ein eigenes Atelier in München. 1873 heiratete er Emma Kitzing. Mit ihr hatte er eine Tochter und zwei Söhne, die späteren Maler Cornelius und Columbus Max. 1878 wurde Max zum Professor für Historienmalerei an der Münchner Akademie berufen, gab jedoch dieses Amt bereits 1883 wieder auf. 1884 trat er der Loge Germania und damit der Theosophischen Gesellschaft bei. Mit Wirkung vom 2. Dezember 1900 wurde er in den bayerischen Personaladel erhoben. Seitdem lebte und wirkte er äußerst zurückgezogen, die meisten Zeit in seiner Villa in Ammerland am Starnberger See. Dort hielt er Kontakt mit den Spiritualisten Albert von Schrenck-Notzing und Karl du Prel, deren Ansichten und Ideen ihn in seinem Spätwerk sehr beeinflussten. Neben der Malerei beschäftigte sich von Max u.a. mit der Anthropologie von Affen, die besonders die Thematiken seiner späteren Werke wie „Kränzchen“, auch „Affen als Kunstkritiker“ genannt (1889), bestimmten. In Ammerland hatte er dazu eine große Herde dieser Tiere gezüchtet. Sein Gesamtwerk umfasst Genreszenen und Historiendarstellungen, die häufig von allegorisch-mystischen Bildlösungen sowie spiritistisch-religiösen Motiven bestimmt waren.

 

118887262
Interne Informationen
02530758
männlich
Praha, Hlavní město Praha, Czech Republic
[]
1863
Koordinaten
POINT (14.423931 50.087532)
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Titel, Beschreibung
2,0

Empfohlene Zitierweise

02029 Gabriel Max, Matrikelbuch 1841-1884,
https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1841-1884/jahr_1863/matrikel-02029
(Zugriff vom 21/11/18)

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