01749 Julius Benczur

Eintritt: 27.04.1861 Fach: Antikenklasse

Matrikelbuch 1841-1884
Matrikelnummer 1749
Seite
Name normiert Benczúr, Gyula
Eintrittsdatum 27.04.1861
Semester
Fach normiert Antikenklasse
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=178

Name Benczur
Vorname Julius
Fach bei Einschreibung Antikenklasse
Lehrer bei Eintritt
Eintritt 27.04.1861
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel Aus Kaschau in Ungarn
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 17
Konfession evangelisch
Stand der Eltern dessen Vater: Apotheker
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen Erhielt am 19. Juli 1861 die Matrikel.

Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 1844
Geburtsort laut Sekundärliteratur
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 1920
Sterbeort laut Sekundärliteratur
Herkunftsort heutiger Name Kaschau
Herkunftsland historisch Ungarn
Herkunftsland heute Slowakei
Konfession normiert Evangelisch
Biografie

Der ungarische Maler, Graphiker und Illustrator Gyula Benczúr (28.1.1844 Nyíregyháza – 16.7.1920 Dolány (heute Benczúrfalva)) siedelte im Alter von vier Jahren mit der Familie nach Kassa/Kaschau (heute: Kosice/Slowakei) über, wo er Zeichenunterricht bei Franz Geyling, Ferenc und Béla Klimkovics erhielt. 1861 kam er nach München und studierte bis 1869 an der Akademie bei Georg Hiltensperger, Hermann Anschütz (bis 1864) und Karl von Piloty. Ab 1869 mietete er ein eigenes Atelier in München; zu seinem Freundeskreis zählten u. a. Arnold Böcklin, Wilhelm Busch, Franz von Defregger, Friedrich August von Kaulbach, Franz von Lenbach, Hans Makart und die ungarischen Künstler Pál Szinyei Merse, Bertalan Székely, Géza Salamon und Sándor (Alexander) Wagner. 1873 heiratete er die Schwester seines Freundes Gabriel von Max. Er unternahm einige Reisen nach Italien, durch Deutschland und nach Frankreich. 1876 wurde er zum Professor der Münchner Akademie ernannt, 1883 dann zum Direktor der neu gegründeten Meisterschule in Budapest berufen, so dass er nach Ungarn heimkehrte. Es folgten Sommeraufenthalte anfangs in Kassa/Kaschau, dann in Ansbach/Bayern, 1919/20 in Dolány (heute Benczúrfalva). Benczúr gilt als der bedeutendste Repräsentant des Historismus und Akademismus in der ungarischen Malerei. Nach seiner Parisreise 1871 wandte er seine Aufmerksamkeit dem französischen Rokoko zu, der ihn auch zu Gemälden inspirierte, die er für König Ludwig II. in Herrenchiemsee und Schloss Linderhof schuf. 1883 kehrte er nach Budapest zurück, wo er zu einem vielgefragten Portraitisten avancierte.

GND Nummer 11611763X

Matrikel
Matrikelbuch 1841-1884
Matrikelnummer 1749
Seite
Name normiert Benczúr, Gyula
Eintrittsdatum 27.04.1861
Semester
Fach normiert Antikenklasse
URL Digitalisat http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004661/images/index.html?id=00004661&fip=217.237.113.238&no=&seite=178
Quelle Matrikelbuch
Name Benczur
Vorname Julius
Fach bei Einschreibung Antikenklasse
Lehrer bei Eintritt
Eintritt 27.04.1861
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel Aus Kaschau in Ungarn
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 17
Konfession evangelisch
Stand der Eltern dessen Vater: Apotheker
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen Erhielt am 19. Juli 1861 die Matrikel.
Ergänzende Informationen
Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 1844
Geburtsort laut Sekundärliteratur
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 1920
Sterbeort laut Sekundärliteratur
Herkunftsort heutiger Name Kaschau
Herkunftsland historisch Ungarn
Herkunftsland heute Slowakei
Konfession normiert Evangelisch
Biografie

Der ungarische Maler, Graphiker und Illustrator Gyula Benczúr (28.1.1844 Nyíregyháza – 16.7.1920 Dolány (heute Benczúrfalva)) siedelte im Alter von vier Jahren mit der Familie nach Kassa/Kaschau (heute: Kosice/Slowakei) über, wo er Zeichenunterricht bei Franz Geyling, Ferenc und Béla Klimkovics erhielt. 1861 kam er nach München und studierte bis 1869 an der Akademie bei Georg Hiltensperger, Hermann Anschütz (bis 1864) und Karl von Piloty. Ab 1869 mietete er ein eigenes Atelier in München; zu seinem Freundeskreis zählten u. a. Arnold Böcklin, Wilhelm Busch, Franz von Defregger, Friedrich August von Kaulbach, Franz von Lenbach, Hans Makart und die ungarischen Künstler Pál Szinyei Merse, Bertalan Székely, Géza Salamon und Sándor (Alexander) Wagner. 1873 heiratete er die Schwester seines Freundes Gabriel von Max. Er unternahm einige Reisen nach Italien, durch Deutschland und nach Frankreich. 1876 wurde er zum Professor der Münchner Akademie ernannt, 1883 dann zum Direktor der neu gegründeten Meisterschule in Budapest berufen, so dass er nach Ungarn heimkehrte. Es folgten Sommeraufenthalte anfangs in Kassa/Kaschau, dann in Ansbach/Bayern, 1919/20 in Dolány (heute Benczúrfalva). Benczúr gilt als der bedeutendste Repräsentant des Historismus und Akademismus in der ungarischen Malerei. Nach seiner Parisreise 1871 wandte er seine Aufmerksamkeit dem französischen Rokoko zu, der ihn auch zu Gemälden inspirierte, die er für König Ludwig II. in Herrenchiemsee und Schloss Linderhof schuf. 1883 kehrte er nach Budapest zurück, wo er zu einem vielgefragten Portraitisten avancierte.

GND Nummer 11611763X
Interne Informationen
HiDA ID
Geschlecht männlich
Geo Ort Kosice, Slovakia
Bemerkungen intern
Bilder []
Eintritt Jahr 1861
Geographische Verortung

Empfohlene Zitierweise

01749 Julius Benczur, Matrikelbuch 1841-1884,
https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1841-1884/jahr_1861/matrikel-01749
(Zugriff vom 08/01/26)