00960 Emilia Linder

Eintritt: 04.11.1824 Fach: Malerei

Matrikelbuch 1809-1841
Matrikelnummer 960
Seite
Name normiert Linder, Emilie
Eintrittsdatum 04.11.1824
Semester
Fach normiert Malerei
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004660/images/index.html?id=00004660&fip=217.237.113.238&no=&seite=98

Name Linder
Vorname Emilia
Fach bei Einschreibung Historienmalerei
Lehrer bei Eintritt
Eintritt 04.11.1824
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel Basel
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 27
Konfession
Stand der Eltern Vater: Kaufmann
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen

Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 11.01.1797
Geburtsort laut Sekundärliteratur Basel
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 20.03.1867
Sterbeort laut Sekundärliteratur München
Herkunftsort heutiger Name Basel
Herkunftsland historisch Schweiz
Herkunftsland heute Schweiz
Konfession normiert Keine Angaben
Biografie

Die Schweizer Malerin und Sammlerin Emilie Linder (11.1.1797 Basel - 20.3.1867 München) studierte ab 1824 Historienmalerei an der Akademie der Bildenden Künste München. Gleichzeitig nahm sie Privatunterricht bei Robert von Langer und Joseph Schlotthauer, mit dessen Familie sie 1825 eine Italienreise unternahm. Zwischen 1829 und 1831 ließ sie sich während eines weiteren Italienaufenthaltes in Rom von den Nazarenern Friedrich Overbeck und Joseph Anton Koch fortbilden. Nach ihrer Rückkehr nach München 1832 pflegte sie eine enge Freundschaft mit F.W.J. von Schelling, Joseph Görres, Johann Sulpiz Boisserée, Clemens Brentano und Melchior Diepenbrock. 1843 konvertierte sie zum katholischen Glauben. Wegen des frühen Todes ihrer Eltern konnte Linder bereits in jungen Jahren über ein großes Vermögen verfügen, mit dem sie etliche Künstler, allen voran die Nazarener Friedrich Overbeck, Peter von Cornelius, Ludwig Schnorr von Carolsfeld und Eduard von Steinle durch Aufträge unterstützte. Sie selbst reduzierte ihre Malerei und betätigte sich hauptsächlich als Sammlerin. Die so entstandene private Kunstsammlung vermachte sie nach ihrem Tod ihrer Heimatstadt Basel. Ihre eigenen, meist unsignierten Gemälde verschenkte sie an Kirchen und Gemeinden, was Zuschreibungen bis heute unsicher macht.

 

GND Nummer 119068141

Matrikel
Matrikelbuch 1809-1841
Matrikelnummer 960
Seite
Name normiert Linder, Emilie
Eintrittsdatum 04.11.1824
Semester
Fach normiert Malerei
URL Digitalisat http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004660/images/index.html?id=00004660&fip=217.237.113.238&no=&seite=98
Quelle Matrikelbuch
Name Linder
Vorname Emilia
Fach bei Einschreibung Historienmalerei
Lehrer bei Eintritt
Eintritt 04.11.1824
Austritt
Herkunftsort laut Matrikel Basel
Geburtsdatum laut Matrikel
Alter 27
Konfession
Stand der Eltern Vater: Kaufmann
Adresse
Eigenschaft
Bemerkungen
Ergänzende Informationen
Weitere Lehrer
Austritt normiert
Geburtsdatum laut Sekundärliteratur 11.01.1797
Geburtsort laut Sekundärliteratur Basel
Sterbedatum laut Sekundärliteratur 20.03.1867
Sterbeort laut Sekundärliteratur München
Herkunftsort heutiger Name Basel
Herkunftsland historisch Schweiz
Herkunftsland heute Schweiz
Konfession normiert Keine Angaben
Biografie

Die Schweizer Malerin und Sammlerin Emilie Linder (11.1.1797 Basel - 20.3.1867 München) studierte ab 1824 Historienmalerei an der Akademie der Bildenden Künste München. Gleichzeitig nahm sie Privatunterricht bei Robert von Langer und Joseph Schlotthauer, mit dessen Familie sie 1825 eine Italienreise unternahm. Zwischen 1829 und 1831 ließ sie sich während eines weiteren Italienaufenthaltes in Rom von den Nazarenern Friedrich Overbeck und Joseph Anton Koch fortbilden. Nach ihrer Rückkehr nach München 1832 pflegte sie eine enge Freundschaft mit F.W.J. von Schelling, Joseph Görres, Johann Sulpiz Boisserée, Clemens Brentano und Melchior Diepenbrock. 1843 konvertierte sie zum katholischen Glauben. Wegen des frühen Todes ihrer Eltern konnte Linder bereits in jungen Jahren über ein großes Vermögen verfügen, mit dem sie etliche Künstler, allen voran die Nazarener Friedrich Overbeck, Peter von Cornelius, Ludwig Schnorr von Carolsfeld und Eduard von Steinle durch Aufträge unterstützte. Sie selbst reduzierte ihre Malerei und betätigte sich hauptsächlich als Sammlerin. Die so entstandene private Kunstsammlung vermachte sie nach ihrem Tod ihrer Heimatstadt Basel. Ihre eigenen, meist unsignierten Gemälde verschenkte sie an Kirchen und Gemeinden, was Zuschreibungen bis heute unsicher macht.

 

GND Nummer 119068141
Interne Informationen
HiDA ID
Geschlecht weiblich
Geo Ort Basel, Switzerland
Bemerkungen intern
Bilder []
Eintritt Jahr 1824
Geographische Verortung

Empfohlene Zitierweise

00960 Emilia Linder, Matrikelbuch 1809-1841,
https://matrikel.adbk.de/matrikel/mb_1809-1841/jahr_1824/matrikel-00960
(Zugriff vom 23/01/26)