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Schorn, Carl

Zeitraum: 1847-1850, Fach: Historienmalerei
Schorn, Carl
1847-1850
1803-1850
Historienmalerei
116922869

Der deutsche Historienmaler Carl Schorn (16.10.1803 Düsseldorf - 7.10.1850 München) besuchte die Düsseldorfer Akademie, lernte anschließend von 1824 bis 1827 in den Ateliers von Antoine-Jean Gros und Jean-Auguste-Dominique Ingres in Paris und kam schließlich mit Peter von Cornelius nach München. Er ließ sich dort an der Kunstakademie bei Heinrich Maria von Hess weiterbilden. Im Jahr 1832 begab er sich nach Berlin, wo einige historische Genrebilder entstanden. Nach einer Studienreise nach Italien kehrte Schorn Anfang der 1840er Jahre nach München zurück. 1847 wurde er zum Professor der Akademie der Bildenden Künste München ernannt. Karl Schorn war mit einer Schwester seiner beiden Schüler Ferdinand und Karl von Piloty verheiratet. Zu seinen Hauptwerken zählen u.a. „Pygmalion“, „Maria Stuart und Riccio“, „Papst Paul III., wie er sich das von Cranach gemalte Bildnis Luthers vorzeigen lässt“ und das unvollendet gebliebene, von König Ludwig II. für die Neue Pinakothek bestellte und riesige Monumentalgemälde „Sündflut“. Schorn wurde daneben auch als Schachspieler bekannt, nachdem er sich in Berlin zwischen 1836 und 1840 den „Plejaden“, einer Gruppe hervorragender Schachspieler, angeschlossen hatte, die grundlegende analytische Arbeiten auf dem Gebiete des Schachs veröffentlichten.

 

Schorn, Carl Carl Schorn, undatiert, Druckgraphik, Bayerische Staatsbibliothek München/Bildarchiv

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